Schneeschuhtour zum Krimmler Tauernhaus 14.-16.02.20

Um 9 Uhr trafen wir Neun uns alle beim Dinzler am Irschenberg. Gut gelaunt mit Kaffee, Torten bzw. Weißwürsten im Bauch fuhren wir weiter nach Krimml. Friedl, der Hüttenwirt, holte uns ab und brachte uns mit seinem Husky Shuttle zum Krimmler Tauernhaus. Nach der LVS-Einweisung entspannten wir in der Sauna und liesen uns das leckere Essen schmecken.

Um 8 Uhr marschierten wir am Samstag bei herrlichstem Sonnenschein und grandiosen Schneeverhältnissen los. Der Graukarkopf 2663 m war unser Ziel. Um 13 Uhr genossen wir am Gipfel die gigantische Aussicht & unsere Brotzeit. Mit den „Popo“ Rutschern sausten wir den Hang hinunter und in einer langen Rinne durch den Wald. Eine Riesen-Gaudi für alle.

Am Sonntag folgten wir dem vorderen Bereich des Rainbachtales durch den verzauberten & Kraft spendenden Zirbenwald hinauf zum Rainbacheck auf 2530 m. Die Abfahrt mit den „Popo“ Rutschern konnte im Vergleich zum Vortrag um ca 400 m Länge noch gesteigert werden. Wer dabei alles „umgefahren“ wurde, bleibt bei den Insidern ;-).

Bei Kaspressknödelsuppe & Kaiserschmarrn ließen wir das grandiose Wochenende ausklingen. Kommentare der Teilnehmer:
– super Tour mit Highlight „Popo“ rutschen,
– Wahnsinn mit dem Wasserwacht Seesack den Berg hinunter,
– geile Tour (vor allem abwärts!),
– ihr habt es perfekt hingekriegt, gutes Wetter, bestes Essen, Entspannung in der Sauna, große Freundlichkeit, Hut ab und DANKE

Shamanic Innerwalk Reise nach Peru / Bolivien 27.12.-19.01.20

Wir lasen die Ausschreibung von Lorena zu dieser Reise schon im Oktober 2018 und es war uns klar: da wollen wir mit. Was uns erwartet und wie eine schamanisch geführte „Innerwalk Reise“ abläuft, davon hatten wir nicht die geringste Ahnung. So setzten wir uns also am 27.12. in das Flugzeug in München und flogen über Bogota nach Cusco. Unsere kleine Reisegruppe bestand aus 7 Teilnehmerinnen / Teilnehmern, kommend aus Österreich, Schweiz und Deutschland.

Lorena erwartete uns schon am Flughafen. Versorge uns sogleich mit Coca-Bonbon & -Blättern um der Höhenkrankheit vorzubeugen. Nach vielen Stunden saßen wir endlich alle im Bus unseres Fahrers „Ceca“,  der uns die nächsten 3 Wochen zu den unterschiedlichsten Zielen bringen würde. Lorena unterbreitete uns im Bus „die goldene Regel“, an die wir uns von nun an halten durften. Nämlich: „ihr fragt nicht wo es hin geht, ihr lasst euch überraschen, genießt den Augenblick, das JETZT und bleibt im Vertrauen, dass alles, was geschieht oder auch nicht geschieht, zu eurem Wohle ist, so will es eure / unsere geistige Führung…..!

Los ging die Fahrt. Wohin, wie lange wird sie dauern, wo werden wir schlafen weil wir schon so müde von der Anreise waren ….. ???
Wir wussten es nicht.
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ich bin lebendes Alpaka 😉

Wir sind dann mal kurz weg ;-)

Liebe Leserin, lieber Leser, wir wünschen Dir und Deinen Lieben ein traumhaft schönes Weihnachtsfest, einen grandiosen Übertritt in das Jahr 2020 welches sehr viele Veränderungen bringen wird.
Mögen sich einer Deiner Herzenswünsche erfüllen und Du die Liebe und das Licht in Dir entdecken.
Wir sind vom 27.12. bis 19.01. auf einem Retreat in Peru & Bolivien und deshalb auch nicht erreichbar. Im neuen Jahr sind wir sehr gerne wieder für Dich / Euch da.

Andrea & Bernhard

Schwitzhütte am 26.10.2019

Die Schwitzhütte kann uns nun in Empfang nehmen

Lady Gaia (Mutter Erde oder auch Pachamama genannt) war uns wohl gesonnen und schmückte sich mit ihrem wunderschönen Herbstkleid für uns.
Es ist Samstag Mittag und wir vom Orga Team treffen ein um den Platz für unser Schwitzhüttenritual vorzubereiten. 16 Teilnehmerinnen/Teilnehmer werden am Abend kommen und uns durchs Reinigungsritual begleiten. Bis dahin gibt es noch viele Handgriffe zu tun.

Unter den wachen Augen der eigentlichen Bewohner dieses wunderschönen Fleckchens Erde, nämlich den Weiderindern unseres Landwirtes Gerhard, machen wir uns ans Werk. Bernhard & ich haben bereits die Granitsteine besorgt, die Jo (unser Feuermann) später glühend heiß in die Grube unserer Schwitzhütte legen wird. Gerhard hatte schon die Wiese gemäht und den Strom des Weidezaunes entsprechend verlegt.

wird das Gestell halten?

Bernhard und Od*Chi restaurieren das Gestell aus Weidenruten welches unsere Schwitzhütte werden wird. Ich selbst schmücke mit Blumen den Erdaushub der Feuergrube, welcher eine ganz besondere Bedeutung haben wird.
Hand in Hand gehen unsere Arbeiten voran, immer wieder halten wir inne um diesen wunderschönen Platz Erde mit seinem Fischweiher und seiner erfrischenden Quelle zu genießen.

Pünktlich um 19 Uhr sitzen wir alle um die Feuerstelle welche Jo in Perfektion aufgebaut hat. Od*Chi entzündet das Feuer und unser Ritual beginnt. Wir lauschen dem Knistern des Feuers, den Liedern / Tönen von Od*Chi und unseren eigenen Stimmen beim gemeinsamen Singen. Blicke schweifen in die sternklare Nacht und ein Gefühl der Zeitlosigkeit entsteht in uns allen.

Dann ertönt das Lied „Vogelgezwitscher“ durch Od*Chi welches uns nun in die Schwitzhütte einlädt. Wir sitzen im Dunkeln, genießen die Aufgüsse von Alpenkräutern und spüren den nassen Dampf auf der Haut. In 4 Runden führt uns Od*Chi durch das Ritual, welches aus den Themen: Danken für…; bitten/wünschen… ; abgeben ….. und bereit sein für…. besteht. Dazwischen besteht die Möglichkeit sich im Weiher oder dem Quellwasser zu erfrischen, was dankbar angenommen wird. Die 5. Runde besteht darin, gemeinsam um das Lagerfeuer zu sitzen und die mitgebrachten Speisen zu genießen.

Von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern kommt die Rückmeldung, „dass sie sich nun sehr befreit und frei fühlen und ein wunderbares Gefühl der Zufriedenheit in sich tragen“. Ja ich denke, wir haben alles richtig gemacht. Mit diesem Gefühl kuschle ich mich in meinen Schlafsack am Schwitzhüttenplatz.

Es ist Sonntag morgen und eine vertraute Stille liegt noch über dem Platz. Zusammen mit uns vom Orga-Team haben noch einige Teilnehmer / Teilnehmerinnen am Platz übernachtet. Sie fahren in Stille nach Hause, teilweise genießen sie auch mit uns den dampfenden Kaffee und das leckere Frühstück. Dann packen unsere 4 Paar Hände an und verwandeln in ca 3 Stunden den Platz wieder in einen Weideplatz. Selbstverständlich unter den kritischen Augen der „Solär“ Rinder (der französichen Rinderrasse auf der Weide) die unser Tun und Handeln sehr interessiert beobachten.
Glücklich und zufrieden fahren wir nach Hause und freuen uns schon auf die Termine in 2020. Andrea Hollweck

3 Tages Tour der Extraklasse ins Ötztal

So lautete die Ausschreibung und genauso wurde die Tour auch. Mit 10 Bergbegeisterten stiegen wir am Freitag Nachmittag von Tumpen aus 1620 m auf zur Erlangener Hütte. Für die Anstrengung verwöhnten sich die meisten von uns mit einem gigantischen Steinbock Ragout. Sehr früh am Abend blinzelten die Sterne vom Nachthimmel und aufgrund des Neumondes war die Milchstraße später in all ihrer Pracht zu sehen, umrahmt von Millionen von Sternen.

Am Samstag standen 3 Gipfel und eine Gratwanderung auf dem Programm. 7 Std. Gehzeit waren veranschlagt. Im kleinen See oberhalb der Hütte spiegelte sich die Silhouette der dahinter liegenden Bergkette. Die Fotoapparate wurden gezückt und jeder war „geflashed“ von diesem Anblick. Bei herrlichstem Wetter erreichten wir den 1. Gipfel „Wildgrat“ 2971 m, weiter ging’s zur Kreuzjöchlspitze auf 2908 m. Hier thronte hoch oben in einer Felsniesche ein gigantischer Steinbock und blickte auf uns herab. Ob er wohl ahnte, dass einige von uns noch seine Artgenossen im Bauch hatten? Die Überquerung des Ludwigsburger Grats dauerte 2 Std und hier war definitiv höchste Konzentration gefordert, denn auf dem Schild stand: „Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreit erforderlich, Gratkletterei im Schwierigkeitsgrad II“. Auch diese Stelle wurde souverän von allen gemeistert. Den Abstecher zum Fundusfeiler mit seinen 3079 m gönnten sich dann nur noch unsere „jungen Bergsteiger“, denn die mittlerweile 9 1/2 Std. steckten einigen von uns doch ziemlich in den Knochen. Es lagen noch 1 1/2 Std. Abstieg zur Frischmannhütte 2192 m vor uns, die wir dann aufgrund eines entfernteren Gewitters tropfnass erreichten.
Spätestens hier wurde uns allen bewusst, wie sehr sich Pausen bei einer langen Tour auswirken und wie wichtig es ist rechtzeitig los zu gehen.
Die freundliche Wirtin und das leckere Essen ließen uns sehr bald die Anstrengung vergessen. Viel zu schnell kam die Hüttenruhe und wir rollten uns in unsere Schlafsäcke. Im Dunkeln wurde dann über den Inhalt des Tourenberichts philosophiert und nachdem Manne noch einen „gute Nacht Witz“, zum besten gab und sich unsere Bäuche vom vielen Lachen wieder beruhigt hatten kehrte Stille ein in unserem privaten Matratzenlager.

Einem alten Waalweg und einem märchenhaften Waldweg folgend erreichten wir am Sonntag vormittag den Wenderkogel auf 2200 m Wir genossen noch einmal den tiefen Blick in das Ötztal. In Tumpen angekommen stärkten wir uns noch beim Dorffest mit Kaffee & hausgebackenen Kuchen. Alle waren überglücklich und wir waren uns auch alle einig, dass die Ausschreibung den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.

Der Bericht des Teilnehmers Matteo folgt in Kürze.

Meditative Weitwanderung am 09.06.2019

Wieder machten wir uns um 06:00 Uhr auf den Weg. Dieses mal war der Männer Anteil höher als der Frauen Anteil, was zum ersten mal der Fall war. Für uns ein Zeichen dafür, das sich Begriffe wie: Meditation, Achtsamkeit, Balance zwischen Körper & Geist, Kraftorte, … um nur einige zu nennen, sich nun auch in der „Männer-Welt“ etabliert haben, worüber wir uns sehr freuen.

Um mehr über diesen Tag zu lesen bitten auf diesen Link klicken:
=> Bericht von Elke

Meditative Weitwanderung am 25.05.19

Um 06 Uhr trafen alle Teilnehmerinnen ein, dieses mal waren „nur“ Göttinnen am Start ;-).  Nach einem kurzen Kennenlernen ging es schon los zum ersten Kraftort gefolgt von unserer ersten Sequenz im Schweigen zu dem Thema: „Körper“.  Bei einer kleinen Pause genossen wir Kaffee & Kuchen und schon ging es wieder weiter zur zweiten Schweigesequenz, dem Thema: „Beziehung(en)“.  Auf diesem Wegabschnitt waren wir einem kurzen und heftigem Sommergewitter ausgesetzt. Es war eine besondere Erfahrung die Frische der Natur zu riechen und den Wasserdampf wieder aufsteigen zu sehen. Unsere Mittagspause verbrachten wir schweigend und den Vögeln lauschend an unserem 2. Kraftplatz.

Die Gespräche wurden immer vertrauter denn es hatte sich bereits das Gemeinschaftsgefühl über die Gruppe gelegt, diesen Tag gemeinsam zu schaffen. Unsere Weg Begleiter waren: Atem-, und Achtsamkeitsübungen, Meditationen und eine Yoga Einheit.

Der 3. Kraftort wurde erreicht und „loslassen“ war angesagt. Zitat einer Teilnehmerin: „also ich fühle mich nach jedem Kraftort als würde mir das Gehen immer leichter fallen“. Am 4 Kraftort angekommen war dann doch eine große Erleichterung über die absolvierte Wegstrecke der 40 km vorhanden. 

Feedback kam mit folgenden Worten: „ich bin jetzt richtig leer im Kopf, wunderschön“; „ich war noch nie so fertig wie jetzt und trotzdem bin ich glücklich; „es war eine wunderbare Erfahrung, vielen Dank“.

Wir sagen DANKE an euch alle, die ihr uns anvertraut habt. Es war ein sehr bereichernder Tag mit vielen wunderbaren Gesprächen und ganz tollen Frauen – eben Göttinnen ;-).

Schwitzhütte am 11.05.2019

Der Wind wehte, es war Regen angesagt und so bereiteten wir den Schwitzhüttenplatz entsprechend vor. Mehrere Planen spannten wir über die Schwitzhütte, ein Vorzelt als Wetterschutz für Taschen und Kleidung entstand. Das Wetter erlaubte sich seinen Spaß mit uns, manchmal pfiff uns der Wind um die Ohren, dann regnete es etwas und ab und zu lies uns die Sonne die Schweißtropfen von der Stirn rollen.

Gegen 17:30 Uhr trafen unsere ersten Teilnehmer ein und von da an blieb das Wetter beständig. Pünktlich um 18:00 Uhr startete Od*Chi mit dem Schwitzhüttenritual. Der Feuerstoß wurde entzündet damit die Granitsteine auch nach ca 1 1/2 Std. die entsprechende Hitze von ca. 600 Grad erreichen um uns so richtig einzuheizen. 

Ehrfürchtig blickten alle ins Feuer und genossen das wunderschöne Tal von Gerhard. Gegen 20 Uhr begaben wir uns in die Schwitzhütte und eröffneten die erste Runde mit: „Danken für …“, gefolgt von der 2. Runde: „Abgeben“,  der 3. Runde: „Bitten“, der 4. Runde: „bereit sein für“ bzw. „sich wünschen“ . Beendet wurde der Abend mit der 5. Runde, nämlich der gemeinsamen Brotzeit welche sitzend um das Lagerfeuer eingenommen wurde. Lange blieben Einige noch sitzen und blickten dem schwächer werdenden Lagerfeuer zu. Es war ein Abend mit wunderbaren Gesprächen, tollen Begegnungen und bereichernden Erfahrungen. In einem Punkt waren sich alle einige, nämlich dem Wiederkommen zu der nächsten Schwitzhütte am 26.10. (Anmeldungen bereits möglich).

Ein herzliches Dankeschön an ALLE die diesen wunderbaren Abend mit uns verbracht haben.

 

Diese DAV-Schneeschuhtour zur Schwarzwasserhütte vom 15.-17.03.2019

wurde zu eine „Achterbahnfahrt der Gefühle“
(Aussage des Teilnehmers Georg über die Tour)!

Die Aussage des Hüttenwirts am Donnerstag Abend war: „kommt mal morgen, ihr könnt auf jeden Fall ein paar schöne Touren gehen, vielleicht nicht alles wie geplant, aufgrund der aktuellen Lawinenlage!“ 
Wie es weiterging kannst du im Bericht von Beate lesen
dafür bitte auf diesen Link klicken => Rückblick von Beate
viel Freude damit ;-).

DAV „Genuss-Schneeschuhtour“ zum Krimmler Tauernhaus 18.-20.01.19

Dieses mal entschieden wir uns für eine „Genuss-Schneeschuhtour“ in den Nationalpark Hohe Tauern. Das Krimmler Tauernhaus auf 1631 mtr., welches seit 620 Jahren im Besitz der Familie Geisler ist, war unser Ziel. Bereits die 1stündige Auffahrt mit dem Husky Schneemobil war für alle ein Genuss. Wie es weiter ging mit dem „Genuss“ Wochenende ist in dem Bericht von der Teilnehmerin Jutta zu lesen.
Dafür bitte auf diesen Link klicken => Schneeschuhwanderung